Ganz in grün – Costa Rica macht’s möglich

Schon mal in Costa Rica gewesen? Nein? Zahlt sich aus – und das nicht nur wegen der feinen Bananen: 5 Millionen Costa Ricaner belasten kaum die Umwelt, wenn sie den Lichtschalter umlegen.

Costa Rica gilt als eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas, auch bei der Energieversorgung. Das Land bezieht nahezu seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen. Kleines Land, großer Erfolg. Da kann ich nur sagen: Hut (bzw. Federmützchen) ab.

Zeitgleich mit dem steigenden Anteil an erneuerbaren Energien ist übrigens der Strompreis dort in den letzten Jahren stetig gesunken. Gut für die Umwelt und die Geldbörse des Verbrauchers.

Sagt mir noch einmal einer, dass das nicht geht. Geht nämlich doch!

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Costa Rica nutzt seine natürlichen Energiequellen optimal aus: Drei Viertel des Stroms entstehen in den zahlreichen Wasserkraftwerken, für die mit dem gewaltigen Flusssystem und den heftigen tropischen Regenfällen hier ideale Bedingungen herrschen. Der Rest wird durch Geothermie, Windparks, Biomasse-Kraftwerke und Solaranlagen abgedeckt. Die Vision 24 Stunden Sonne ist hier also schon heute Realität!

 


Aber folgen eigentlich auch andere Länder diesem positiven Beispiel?
Die Antwort ist ja, es tut sich einiges. So haben neben Costa Rica 47 weitere Staaten erst vor Kurzem erklärt, ihren Energiebedarf bis spätestens 2050 komplett aus erneuerbaren Quellen decken zu wollen. Erstaunlich daran ist, dass es sich hierbei um einige der ärmsten Länder der Welt handelt. Und wisst ihr, warum? Weil sie durch den Klimawandel besonders stark betroffen sind.
Underdogs auf Mission. Klingt nach einem Action geladenen Hollywoodstreifen. Ich mach mich mal auf den Weg, um mehr für euch herauszufinden…

Bleibt dran!
Oscar

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